
Angesichts der von der Landkreisverwaltung im Rahmen der Haushaltsbeschlussfassung vorgelegten Zahlen zieht das Bündnis mit seinem eingebrachten Antrag die Notbremse, um den bevorstehenden Finanzkollaps des Kreises zu vermeiden.
So wird zum Beispiel in der Einschätzung der Haushaltslage festgestellt, dass „Der Ausgleich des Gesamthaushaltes gegenwärtig ab 2011 nicht mehr darstellbar ist.“
Sinkt die Schlüsselzuweisung des Freistaates an den Kreis in 2010 um 2,1 Mio €, so sind es in 2011 bereits 11,3 Mio € weniger.
„Damit die Gemeinden mit der Kreisumlage, welche bereits in 2010 um 4 Millionen Euro gestiegen ist, nicht zur Melkkuh des Kreises werden, sind drastische Sparmaßnahmen notwendig“, so der Fraktionsvorsitzende Henry Nitzsche.
„Die im Jahr 2008 vom „Finanzprofi“ Milbradt (CDU) und seinen Steigbügelhaltern von der SPD durchgepeitschte Kreis- und Funktionalreform wird wie ein Kartenhaus zusammenbrechen“, so Henry Nitzsche abschließend.
Bernsdorf, den 05.02.2010
Sonntag, 14.02.10 01:36
Prima, Herr Nitzsche,
wenn den Städten und Gemeinden immer mehr Gelder abgenommen werden, bzw. nicht mehr zugeteilt werden, was soll dann aus ihnen werden. Es wird von Jahr zu Jahr schlechter. Wenn man nur mal den Winterdienst anschaut, es ist eine Katastrophe, das gabs ja noch nicht mal in der DDR. In den Wohngebieten wird nicht geräumt die Strassenränder sind voller Schnee und es gibt keine Parkplätze. Wenn der Winter noch andauert, ist das garnicht mehr zu verantworten. Wenn die Städte und Gemeinden noch weniger für kommunale Zwecke zur Verfügung haben, verschwinden die angeblichen "blühenden Landschaften" bevor sie richtig entstanden sind. Auf der einen Seite haben wir so viele Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger, die sicher froh wären endlich mal wieder gebraucht zu werden, auf der anderen Seite bekommen wir den Winterdienst nicht in den Griff. Warum wird kein Geld zur Verfügung gestellt und Leute zum Beräumen des Schnees eingesetzt? Natürlich gegen Bezahlung und ohne Anrechnung auf die Hartz IV Regelsatz.
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